Vorsteuer: Frist zur Zuordnungsentscheidung von gemischt genutzten Leistungen endet am 31. Mai

Bei unternehmensfremden Tätigkeiten hat der Unterneher Zuordnungswahlrechte. Foto: stockWerk/fotolia.de

Bei gemischt genutzten Eingangsleistungen ist es für den Vorsteuerabzug entscheidend, in welchem Umfang eine Zuordnung zum unternehmerischen Bereich vorliegt. Nur wenn eine zumindest teilweise Zuordnung zum Unternehmensvermögen erfolgt, ist grundsätzlich der Vorsteuerabzug und in späteren Jahren gegebenenfalls eine Vorsteuerberichtigung möglich.

Aufwendungen für Fortbildungen als Werbungskosten oder Betriebsausgaben

Aufwendungen für Fortbildungen als Werbungskosten oder Betriebsausgaben

Fortbildungskosten sind Aufwendungen, die ein Steuerpflichtiger leistet, um seine Kenntnisse und Fertigkeiten im ausgeübten Beruf zu erhalten, zu erweitern oder den sich ändernden Anforderungen anzupassen. Aufwendungen für die Fortbildung in dem bereits erlernten Beruf und für Umschulungsmaßnahmen, die einen Berufswechsel vorbereiten, sind als Werbungskosten oder Betriebsausgaben abzugsfähig.

Erneuerung einer Einbauküche in vermieteter Wohnung nur über Abschreibung abziehbar

Eine Einbauküche ist kein Gebäudebestandteil. Foto: photographee.eu/fotolia.de

Aufwendungen im Zusammenhang mit der Renovierung bzw. Instandsetzung vorhandener Teile eines vermieteten Gebäudes sind regelmäßig Erhaltungsaufwendungen, die sofort als Werbungskosten abgezogen werden können. Als Teil eines Gebäudes gelten dabei wesentliche Bestandteile, ohne die das Wohngebäude „unfertig“ wäre.

Doppelte Besteuerung von Altersvorsorgeaufwendungen

Rentenempfänger müssen nachweisen, ob eine Doppelbesteuerung vorliegt. Foto: bilderstoeckchen/fotolia.de

Mit dem Alterseinkünftegesetz wurde eine Regelung geschaffen, nach der Beamtenpensionen und Renten aus der Sozialversicherung gleichmäßig behandelt werden. Dabei war zu verhindern, dass es zu einer doppelten Besteuerung kommt. Altersbezüge dürfen nicht besteuert werden, soweit sie aus Beitragszahlungen von bereits versteuertem Einkommen stammen.

Spendenquittungen können per E-Mail verschickt werden

Spendenquittungen dürfen ab sofort auch per E-Mail verschickt werden. Foto: ethymia/fotolia.com

„Ih­re nächs­te Spen­den­quit­tung schi­cken wir Ih­nen ger­ne per Mail!“ So oder so ähnlich könnte ein Schreiben der gemeinnützigen Organisationen an die Bürgerinnen und Bürger lauten, die im letzten Jahr gespendet haben. Hintergrund dieser Information ist ein BMF-Schreiben vom 6. Februar 2017, das es gemeinnützigen Organisationen freistellt, wie sie künftig Zuwendungsbestätigungen übermitteln wollen.

Achtung: Neue Anforderungen an Kassensysteme seit dem 1. Januar 2017

Seit dem 1. Januar müssen alle Registrierkassen manipulationssicher sein. Foto: Oleg Dudko/123rf.com

Wir möchten an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen, dass seit dem 1. Januar nur noch elektronische Kassensysteme eingesetzt werden sollten, die Einzelumsätze aufzeichnen. Diese Aufzeichnungen müssen dann mindestens zehn Jahre auf bewahrt werden. Damit läuft eine Übergangsregelung aus, wodurch Unternehmen in bargeldintensiven Branchen möglicherweise größere Investitionen vornehmen müssen.

Das ändert sich 2017 bei der Steuer

Das ändert sich 2017 bei der Steuer

Höhere Freibeträge, verbesserte Informationen, Erleichterungen bei der Steuererklärung oder Umstellungen an der Ladenkasse. Zu Jahresbeginn gibt es regelmäßig Änderungen, die sich auf den Alltag der Bürgerinnen und Bürger sowie der Unternehmen in unterschiedlicher Weise auswirken. Für den steuerlichen Bereich hat das Bundesministerium der Finanzen die Neuerungen für Sie zusammengestellt.