NBank vergibt Förderung für bis zu 5 Jahre nach Gründung eines Unternehmens

Zu Beginn dieses Jahres startete das Programm „MikroSTARTers“ der Nbank. Laut einer Pressemitteilung der Bank vom 4. August 2014 wurden im ersten Halbjahr 125 Unternehmen in der Nachgründungszeit mit Mikrodarlehen in Höhe von 3 Millionen Euro gefördert. Bisher wurden die Mittel nur an sogenannte Konvergenzgebiete vergeben. Dies sind die Landkreise im ehemaligen Regierungsbezirk Lüneburg. Da das Pilotprojekt aber sehr erfolgreich verlief, sollen die Darlehen im kommenden Jahr landesweit vergeben werden.

Zugang eines Kündigungsschreibens während des Urlaubs des Arbeitnehmers

Aus aktuellem Anlass möchten wir Sie auf ein Urteil des Bundesarbeitsgerichts aus dem Jahr 2012 hinweisen, in dem es um die Zustellung eines Kündigungsschreibens während des Urlaubs eines Arbeitnehmers geht.

In der Praxis kommt es immer wieder zu Streit über den Zugang eines Kündigungsschreibens. Kündigungsschreiben können entweder persönlich oder aber auf anderem Wege zugestellt werden. Gebräuchlich ist die Zustellung eines Kündigungsschreibens per Boten und Einwurf in den Hausbriefkasten. Wie ist es aber, wenn sich der Mitarbeiter zum Zeitpunkt des Einwurfs in den Briefkasten im Urlaub befindet? Welche Fristen laufen? Das Bundesarbeitsgericht hat sich mit diesen Fragen in einer aktuellen Entscheidung befasst und die bisherige Rechtsprechung weiter konkretisiert und bestätigt (BAG, Urteil v. 22.03.2012 - 2 AZR 224/11).

Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt spitzt sich zu

Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt spitzt sich zu

Demografie und mangelnde Ausbildungsreife verlangen den Unternehmen, die Lehrstellen besetzen möchten, immer mehr Engagement und Kreativität ab. Das zeigt die aktuelle Ausbildungsumfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK).

Im Rahmen der Online-Umfrage hatten sich rund 13.000 Unternehmen zu ihren Ausbildungsplänen, -erfahrungen und -motiven geäußert. Die Ergebnisse stellten DIHK-Präsident Eric Schweitzer und der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer Achim Dercks am 21.08.2014 in Berlin vor.

Neuregelung zur Bekämpfung von Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr

Gerade kleine und mittlere Unternehmen leiden an der schleppenden Zahlungsmoral größerer, nicht selten auch öffentlicher Geschäftspartner. Manchmal sind die zähen Schuldner das Zünglein an der Waage, wenn es um die Abwendung einer Insolvenz geht. Hier soll eine überfällige Gesetzesänderung die KMU gegen säumige Zahler stärken und den großen Schuldner Sanktionen auferlegen, die das Herauszögern der Zahlung für sie schwieriger und unattraktiver gestaltet.

Betriebliches Gesundheitsmanagement – gesunde Mitarbeiter, gesundes Unternehmen

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist in vielen mittelständischen Unternehmen noch ein Fremdwort. Dabei nutzt eine Verbesserung der Qualität der Arbeit nicht nur den Beschäftigten, sondern auch den Unternehmen selbst. Warum dies so ist und wie man das Gesundheitsmanagement im eigenen Betrieb etablieren kann, erklärt die kotenlose Borschüre „Gesunde Mitarbeiter – gesundes Unternehmen“ der Initiative „Neue Qualität der Arbeit“.

Wer eine Website hat, sollte auf Abmahnfallen achten

Jedes Unternehmen hat heutzutage eine eigene Website und viele sind zusätzlich mit privaten oder Unternehmensprofilen auf Social-Media-Plattformen unterwegs. Wer sich nicht umsichtig und vorausschauend im World-Wide-Web bewegt und unbedarft den Dingen seinen Lauf lässt, kann schnell in eine Abmahnfalle tappen. Denn Fehler werden von findigen Anwälten genutzt, um mit Klagen zu drohen. Selbst Mitbewerber nutzen die Unachtsamkeit der „Konkurrenz“ gerne aus, um diese abmahnen zu lassen.

Bei folgenden Dingen sollten Sie besonders Acht geben, um Abmahnungen zu vermeiden:

Kostenloser Demografie-Check für Unternehmen

Kostenloser Demografie-Check für Unternehmen

Der demografische Wandel macht sich immer mehr bemerkbar. In den kommenden Jahren werden sich Unternehmen aller Branchen neuen Herausforderungen gegenüber sehen. Ihre Wettbewerbsfähigkeit wird auf die Probe gestellt. Ist Ihr Unternehmen darauf vorbereitet?

Mit dem Demografie-Check der Demografieagentur für die niedersächsische Wirtschaft können Sie es jetzt herausfinden.

Einzelunternehmer dürfen sich nicht als Geschäftsführer bezeichnen

Immer wieder kommt es vor, dass Unternehmer aufgrund eines unvollständigen oder fehlerhaften Impressums von Anwälten abgemahnt werden. Daher sollten die Angaben mit Bedacht und entsprechend der Firmierung des Unternehmens gemacht werden. Denn für Einzelunternehmer gelten andere Pflichtangaben als für eine GmbH.

In dem vorliegenden Fall hat sich ein Einzelunternehmer in dem Impressum seines Internetshops als Geschäftsführer bezeichnet. Dies nahm ein Mitbewerber zum Anlass, ihn abzumahnen, da die Bezeichnung „Geschäftsführer“ nur für Vertreter von juristischen Gesellschaften (z.B. einer GmbH) zugeschnitten sei.

Die Steuerberaterkammer informiert: Unternehmensnachfolge mit professioneller Hilfe planen

Früher oder später werden Unternehmer sich mit dem Gedanken an eine Nachfolgeregelung befassen müssen. Nach aktuellen Schätzungen des Instituts für Mittelstandsforschung, IfM, Bonn werden für insgesamt rund 135.000 Unternehmen in den nächsten fünf Jahren Nachfolger gesucht. Fachleute weisen darauf hin, dass für eine erfolgreiche Betriebsübertragung mit mindestens drei Jahren Vorlauf gerechnet werden muss. Der Wechsel an der Spitze des Unternehmens sollte deshalb frühzeitig und vorausschauend geplant werden und vor allem sollte professionelle Hilfe hinzugezogen werden. Steuerberater und Steuerberaterinnen sind aus vielen Gründen kompetente Partner bei der Unternehmensnachfolge.

Bundesgerichtshof: Gewerbetreibende haben Anspruch auf kostenlosen Telefonbucheintrag

Der unter anderem für das Telekommunikationsrecht zuständige III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat in drei Urteilen entschieden, dass Gewerbetreibende verlangen können, kostenlos unter ihrer Geschäftsbezeichnung im Teilnehmerverzeichnis "Das Telefonbuch" und seiner Internetausgabe "www.dastelefonbuch.de" eingetragen zu werden.