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Die Corona-Krise - Informationen für Unternehmen zur Liquiditäts- und Existenzsicherung, Update 01.04.2020*

An dieser Stelle informieren wir Sie über die Möglichkeiten der Liquiditäts- und Existenzsicherung. Wichtig sind nun konsequente Maßnahmen, um die Liquidität der Unternehmen zu sichern und so den Bestand über die unmittelbare Krise hinaus zu gewährleisten. Alle Informationen stellen wir nach bestem Wissen und Gewissen zusammen. Eine Garantie für die Vollständigkeit können wir aufgrund der Flut an Informationen nicht übernehmen.

In dieser schweren Zeit lassen wir Sie in der Krise nicht allein. Unsere Experten und Spezialisten der Steuerberatung, der Wirtschaftsberatung und der Marketingberatung stehen mit ihrem ganzen Wissen und Erfahrungsschatz an Ihrer Seite, um Sie durch die Krise zu führen.

Maßnahmen zur Liquiditäts- und Existenzsicherung im Überblick:

1. Stundungen/Herabsetzungen Steuern: Allgemeine Informationen

Durch Schreiben vom 19.03.2020 hat das Bundesministerium für Finanzen zu den nachfolgenden Punkten verbindlich für alle Finanzbehörden Stellung genommen:

Die Gewährung von Stundungen

Die Gewährung von Stundungen wird erleichtert. Die Finanzbehörden können Steuern stunden, wenn die Einziehung eine erhebliche Härte darstellen würde. Die Finanzverwaltung wird angewiesen, dabei keine strengen Anforderungen zu stellen. Damit wird die Liquidität der Steuerpflichtigen unterstützt, indem der Zeitpunkt der Steuerzahlung hinausgeschoben wird.

Herabsetzung von laufenden Vorauszahlungen zur Einkommensteuer bzw. Körperschaftsteuer bzw. Gewerbesteuer

Vorauszahlungen können leichter angepasst werden. Sobald klar ist, dass die Einkünfte der Steuerpflichtigen im laufenden Jahr voraussichtlich geringer sein werden, werden die Steuervorauszahlungen unkompliziert und schnell herabgesetzt. Die Liquiditätssituation wird dadurch verbessert.

Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen

Auf Vollstreckungsmaßnahmen (z. B. Kontopfändungen) beziehungsweise Säumniszuschläge wird bis zum 31.12.2020 verzichtet, solange der Schuldner einer fälligen Steuerzahlung unmittelbar von den Auswirkungen des Corona-Virus betroffen ist.

2. Stundungen/Herabsetzungen Steuern: Beantragung

3. Stundung von SV-Beiträgen

Auf Antrag des Arbeitgebers können die bereits fällig gewordenen oder noch fällig werdenden Beiträge zunächst für die Ist-Monate März bis Mai 2020 gestundet werden. Stundungen sind zunächst längstens bis zum Fälligkeitstag für die Beiträge des Monats Juni 2020 zu gewähren.

Einer Sicherheitsleistung bedarf es hierfür nicht. Stundungszinsen sind nicht zu berechnen. Es bestehen keine Bedenken, wenn hiervon auch Beiträge erfasst werden, die bereits vor dem Zeitraum fällig wurden, unabhängig davon, ob bereits eine Stundungsvereinbarung geschlossen wurde oder andere Maßnahmen eingeleitet wurden.

Bitte setzen Sie sich direkt mit uns in Verbindung. Wir bereiten den Antrag für Sie vor und leiten ihn direkt an die zuständigen Krankenkassen.

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4. Kurzarbeit/Kurzarbeitergeld: Allgemeine Voraussetzungen

Das Corona-Virus stellt Wirtschaft und damit den Arbeitsmarkt vor eine große Herausforderung. Um Beschäftigte und Unternehmen zu unterstützen, ist im Eilverfahren die gesetzliche Grundlage für einen leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld geschaffen worden. Die Regelungen treten rückwirkend zum 1. März 2020 in Kraft.

Die Agentur für Arbeit hierzu für Unternahmen zur Kurzarbeitergeld detaillierte Informationen zusammengestellt. Hier klicken.

Hiernach lassen sich die wichtigsten Neuregelungen wie folgt zusammenfassen:

  • Anspruch auf Kurzarbeitergeld besteht, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mindestens 10 Prozent haben.
  • Anfallende Sozialversicherungsbeiträge für ausgefallene Arbeitsstunden werden zu 100 Prozent erstattet.
  • Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer können ebenfalls in Kurzarbeit gehen und haben Anspruch auf Kurzarbeitergeld
  • Auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden (wenn dies tarifvertraglich geregelt ist) kann verzichtet werden.

Beim Kurzarbeitergeld sind hierbei folgende Voraussetzungen bzw. Verfahren zu beachten:

  • Es besteht ein Arbeitsausfall mit Entgeltausfall (10% der Belegschaft haben einen Entgeltausfall von 10%)
  • Betrieb hat mindestens einen Arbeitnehmer
  • Die Arbeitnehmer führen eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aus, die nicht gekündigt oder aufgehoben ist
  • Es muss eine schriftliche Anzeige bei der ARGE gestellt werden
  • Mit den Arbeitnehmern muss eine Zusatzvereinbarung zum KUG geschlossen werden
  • Der Leistungsantrag muss gestellt werden
  • Nach Bewilligung und Erstellung der Gehaltsabrechnungen ist das KUG abzurechnen

5. Kurzarbeit/Kurzarbeitergeld: Beantragung

Um das Kurzarbeitergeld zu erhalten, müssen folgende Schritte ergriffen werden:

  1. Den betroffenen Mitarbeitern muss die Kurzarbeit angezeigt werden. Schließen Sie mit den einzelnen Mitarbeitern eine Zusatzvereinbarung zum KUG ab oder vereinbaren Sie Kurzarbeit mit dem Betriebsrat
  2. Wir stellen für Sie auf elektronischem Weg eine Arbeits-Ausfallanzeige bei der Bundesagentur. Eine schriftliche Anzeige ist auch möglich, verzögert sich aber ggf.
    Für die Anzeige brauchen wir folgende Informationen:

    a) Wird für den gesamten Betrieb Kurzarbeit angemeldet oder nur für einen Betriebsteil/eine Abteilung?
    b) Ab wann soll die Kurzarbeit beginnen und wann soll diese voraussichtlich enden?
    c) Auf wie viele Stunden wird die Arbeitszeit im Kurzarbeitszeitraum reduziert?
    d) Sollte für Ihr Unternehmen ein Tarifvertrag gelten, bitten wir Sie, uns den aktuellen Tarifvertrag zukommen zu lassen
    e) Bitte erstellen Sie uns eine Liste der Mitarbeiter, die in Kurzarbeit gehen sollen, und teilen uns die wöchentliche Arbeitszeit während der Kurzarbeit mit

  3. Die Bundesagentur bewilligt nach Prüfung den Anspruch auf KUG
  4. Wir erstellen für Sie die Lohn- und Gehaltsabrechnungen der betroffenen Arbeitnehmer sowie das zustehende Kurzarbeitergeld
  5. Sie zahlen die Gehälter zuzüglich des Kurzarbeitergeldes an die Arbeitnehmer aus sowie die Sozialversicherungsbeiträge an die Einzugsstellen
  6. Monatlich rückwirkend stellen wir elektronisch den Erstattungsantrag des gezahlten Kurzarbeitergeldes zzgl. der Sozialversicherungsbeiträge. Die Auszahlung erfolgt  durch die Bundesagentur für Arbeit
  7. Nach Beendigung der KUG-Situation (Corona) erfolgt evtl. eine Überprüfung der Förderbeträge und es kann ggf. zu Korrekturen kommen

Bitte beachten Sie bei der elektronischen Einreichung:

Es ist möglich, dass bei der Bundesagentur bereits ein Benutzer-Account für Sie angelegt ist. Hierfür benötigen wir die Zugangsdaten, damit wir für Sie den weiteren Verlauf und eventuell notwendige Aktionen durchführen können.

Wenn Sie die Zugangsdaten für diesen Account nicht kennen, rufen Sie bitte bei dieser Hotline an:

0800–4 5555 20

Dort nennt man Ihnen unter Angabe Ihrer Betriebsnummer die Zugangsdaten oder schickt Ihnen diese zeitnah per E-Mail zu. Sobald Sie die Zugangsdaten haben, leiten Sie uns diese bitte umgehend weiter.

Wichtig:

Bitte legen Sie online keinen weiteren Account an. Das führt bei der Bundesagentur zur Problemen und verzögert die Bearbeitung!

6. Fördermittel des Bundes

Für viele Unternehmen wird durch die Corona-Krise und die damit einhergehenden Umsatzrückgänge die Liquidität knapp. Aus diesem Grund wurden durch die Bundesregierung die bestehende Programme für Liquiditätshilfen ausgeweitet bzw. neu Förderprogramme eingeführt.

Corona-Soforthilfe

  • Förderberechtigt sind Kleinstunternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen, Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe.
  • Voraussetzung: Wirtschaftliche Schwierigkeiten in Folge von Corona. Das Unternehmen darf vor März 2020 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gewesen sein, der Corona-Schaden darf erst nach dem 11. März 2020 eingetreten sein. Im Förderantrag ist dementsprechend zu versichern, dass bedingt durch die Corona-Pandemie die Existenz bedroht ist bzw. ein Liquiditätsengpass vorliegt.
  • Zuschusshöhe:
    - bis zu fünf Beschäftigten: bis zu 9.000 Euro Einmalzahlung für drei Monate
    - bis zu zehn Beschäftigte: bis zu 15.000 Euro Einmalzahlung für drei Monate
  • Sonstiges: Bei der Steuerveranlagung für die Einkommens - oder Körperschaftsteuer im kommenden Jahr wird der Zuschuss gewinnwirksam berücksichtigt.
  • Steht voraussichtlich in der Woche vom 29. März zu Verfügung

Download Merkblatt

KfW-Unternehmerkredit

  • bis 25 Mio. EUR für Investitionen und Betriebsmittel für Unternehmen, die mind. 5 Jahre am Markt sind.
  • Auch für Vorhaben im Ausland
  • Haftungsfreistellung von 80% für Begtriebsmittelkredite bis 200 Mio. EU.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

KfW-Kredit für Wachstum

  • Für Investitionen und Betriebsmittel in den Bereichen Innovation und Digitalisierung.
  • Für in- und ausländische Unternehmen mit einem Umsatz bis 2 Mrd. Euro.
  • Temporäre Erweiterung auf allgemeine Unternehmensfinanzierung inkl. Betriebsmittel im Wege der Konsortialfinanzierung.
  • Erhöhung der anteiligen Risikoübernahme auf bis zu 70%.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

ERP-Gründerkredit - Universell

  • Existenzgründung und Festigungen bis zu 5 Jahre nach Gründung.
  • Förderung von Investitionen im In- und Ausland.
  • Risikoübernahme von bis zu 80% für Betriebsmittelkredite bis 200 Mio. EUR Kreditvolumen.

Go-digital - fördert Homeoffice-Arbeitsplätze

  • Neuerung im Modul Digitalisierte Geschäftsprozesse: Es wird ab sofort die Beratung zur Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen gefördert.

Zuschuss für Unternehmensberatung

  • Unternehmen können Zuschüsse für Beratungskosten in Anspruch nehmen.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier.

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Kontakt

Kontaktieren Sie bei Interesse unsere Mitarbeiterin Frau Klingner unter 0171/4080323 und unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, wenn wir Sie weiterführend zu der Förderung informieren können.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier.

7. Fördermittel ausgewählter Bundesländer

Für viele Unternehmen wird durch die Corona-Krise und die damit einhergehenden Umsatzrückgänge die Liquidität knapp. Aus diesem Grund wurden durch die Landesregierungen die bestehende Programme für Liquiditätshilfen ausgeweitet bzw. neu Förderprogramme eingeführt.

Niedersachsen (NBank)

Die Internetseite bzw. der Server der NBank ist derzeit überlastet: https://kundenportal.nbank.de/kundenportal/Baustellenseite.html
Dadurch sind derzeit Registrierungen und Anmeldungen auf dem Kundenportal nicht möglich. Versuchen Sie es in den kommenden Tagen zu unterschiedlichen Uhrzeiten.

Niedersachsen-Soforthilfe Corona

  • Zuschuss für Kleine gewerbliche Unternehmen, Soloselbstständige und Angehörige der freien Berufe
  • Voraussetzung: Existenzbedrohliche Wirtschaftslage und/oder Liquiditätsengpässe in Folge der Covid-19-Pandemie im Frühjahr 2020
  • Zuschusshöhe: Soforthilfe gestaffelt nach der Anzahl der Beschäftigten bis maximal 20.000 Euro
  • Gewährung der Soforthilfe nur einmal je Unternehmen/Antragsteller/in

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Muster Antrag

Niedersachsen-Liquiditätskredit

  • Darlehen für Kleine und mittlere Unternehmen sowie Angehörige Freier Berufe
  • Zweck: Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit und Finanzierung von Betriebsmitteln
  • Pflicht: Darlegung der aktuellen Finanzsituation und des Liquiditätsengpasses
  • Darlehenshöhe: 5.000 Euro bis 50.000 Euro
  • Besonderheit: Keine Besicherung erforderlich

Download Merkblatt

Muster Antrag

WICHTIG:

Damit Sie einen Antrag bei der NBank stellen können, müssen Sie sich vorher zwingend auf dem Kundenprotal der NBank unter folgendem Link registrieren: https://kundenportal.nbank.de/irj/portal/anonymous/
Erst nach der Registrierung ist eine Antragstellung über das Kundenportal möglich.

Falls Sie von der NBank vorab per E-Mail über die Antragstellung informiert werden möchten, können Sie den hier aufgeführten Fragebogen ausfüllen und an die NBank weiterleiten.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Sachsen-Anhalt (Investitionsbank Sachsen-Anhalt)

Unternehmen in Sachsen-Anhalt, die vom Ausbruch des Coronavirus wirtschaftlich betroffen sind, können sich bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt kostenfrei über die Hotline 0800 / 56 007 57 beraten lassen. Die Investitionsbank bietet den Unternehmen bei Liquiditätsengpässen aufgrund der Corona-Situation folgende Fördermittel an:

Conora-Soforthilfe

Ab dem 30.03.2020 sollen folgende Förderhilfen beantragt werden können:

Zu den Förderungen in Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt MUT – IB Mittelstandsdarlehen

  • Darlehen bis zur vollen Höhe des Finanzierungsbedarfs (min. 25.000 Euro, max. 1,5 Mio. Euro)
  • Laufzeit: max. 15 Jahre, davon max. zwei Jahre tilgungsfrei
  • effektiver Zinssatz: ab 1,97 % p.a. (Änderung vorbehalten)

Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Sachsen-Anhalt Impuls – IB Gründungsdarlehen

  • Darlehen bis zur vollen Höhe des Finanzierungsbedarfs (min. 10.000 Euro, max. 500.000 Euro)
  • Laufzeit: 5 Jahre, 10 Jahre, 15 Jahre
  • Zinsbindung: 5 Jahre, 10 Jahre

Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Baden-Württemberg (L-Bank)

Liquiditätskredit

  • Betriebsmittelfinanzierungen, Konsolidierungen und Betriebsübernahmen
  • Für Freiberufler und gewerbliche Unternehmen (max. 500 Mitarbeitenden)
  • Kredithöhe: 10.000 bis 5 Mio. Euro
  • Laufzeit: 4, 5, 6, 8 oder 10 Jahre | tilgungsfrei 0 bis 2 oder 4 Jahre endfällig
  • Sondertilgung: jederzeit möglich ohne Vorfälligkeitsentschädigung

Weitere Informationen finden Sie hier.

Bayern (Förderbank Bayern)

Die Förderbank Bayern hilft Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise mit Krediten und Risikoübernahmen. Voraussetzung für die Unterstützung der Unternehmen ist ein grundsätzlich tragfähiges Geschäftsmodell und die Bereitschaft der Hausbanken, die LfA-Förderangebote in die Gesamtfinanzierung einzubinden. Folgende Fördermittel stehen dabei zur Verfügung.

Soforthilfe Corona

  • Soforthilfe zwischen 5.000 – 30.000 Euro gestaffelt nach Beschäftigtenzahl
  • Antragstellung erfolgt über die Bezirksregierung und die Landeshauptstadt München
  • Örtlich zuständig ist die Bewilligungsbehörde, in deren Bezirk die Betriebstätte bzw. Arbeitsstätte des Antragstellers liegt

Weitere Informationen finden Sie hier.

Darlehensprogramme, Bürgschaftsprogramme und Schutzschirm zur Krisenunterstützung

Weitere Informationen finden Sie hier.

Berlin (Investitionsbank Berlin)

Als Reaktion auf die dynamische Ausbreitung des Coronavirus und die damit verbundenen wirtschaftlichen Folgen stellt das Land Berlin über die IBB Rettungsbeihilfen für betroffene Unternehmen von insgesamt bis zu 100 Mio. EUR zur Verfügung. Zu diesen Mitteln können auch bisher ausgeschlossene und nun sehr stark betroffene Branchen wie z.B. Einzelhandel, Gastronomie, Beherbergung und konsumorientierte Dienstleistung (z.B. Clubs) Zugang erhalten.

Rettungsbeihilfe Corona

  • Rettungsbeihilfen mit einer Laufzeit von 6 Monaten
  • Darlehen i. d. R. bis zu 0,5 Mio. EUR, in begründeten Ausnahmefällen bis zu 2,5 Mio. EUR
  • Rettungsbeihilfen bis 0,5 Mio. EUR können zinslos gewährt werden
  • selbstschuldnerische Bürgschaft in Darlehenshöhe obligatorisch

Die Beantragung erfolgt ausschließlich auf digitalem Weg über das Kundenportal.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Bremen (Bremer Aufbau-Bank)

Im Rahmen eines von der Senatorin für Wirtschaft neu aufgelegten Förderprogramms können Unternehmen in Bremen und Bremerhaven, die durch die Auswirkungen des Coronavirus in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, Soforthilfen erhalten.  Hierfür hat das Land Bremen eine Task-Force eingerichtet.

Corona-Soforthilfe Programm

  • bis zu 5.000 EUR im vereinfachten Verfahren
  • bis 20.000 EUR bei besonderem Bedarf
  • Zuschuss für Kleinstunternehmen/Freiberufler mit weniger als 10 Beschäftigten und weniger als 2 Millionen Euro Jahresumsatz

Betriebsmittelkredit

  • Für Liquiditätsbedarfe unter 50 TEUR, die von der jeweiligen Hausbank nicht finanziert werden
  • (Kleinst-) Unternehmen, Freiberufler*innen sowie Künstler*innen werden vorrangig und prioritär bedient
  • Finanziert werden können Betriebsmitte. Hierzu zählen beispielweise: Personalkosten, Miete, offene Rechnungen für Material und Waren usw.
  • Laufzeit kann bis zu 6 Jahren betragen
  • Im ersten Jahr zins- und tilgungsfrei
  • Ab Jahr zwei liegt der Zinssatz derzeit bei 3% p.a. .

Weitere Informationen finden Sie hier.

Hamburg (Hamburgische Investitions- und Förderbank)

Die Stadt Hamburg setzt bei der Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise auf ein breites Spektrum an Instrumenten zur Unterstützung und Entlastung der Hamburger Unternehmen. Ergänzend zu den Hilfen des Bundes legt der Hamburger Senat kurzfristig Maßnahmen für einen Hamburger Schutzschirm für Corona-geschädigte Unternehmen und Institutionen auf.
Drei der angekündigten Förderprogramme werden über die IFB Hamburg umgesetzt:

Hamburger Corona Soforthilfe (HCS)

  • Unbürokratische Zuschüsse für kleine und mittlere Betriebe und Freiberufler
  • Zuschuss ist nicht rückzahlbar
  • Zuschuss wird nach Zahl der Beschäftigten gestaffelt
  • Solo-Selbständige bis max. 2.500 Euro und Unternehmen 5.000 bis max. 25.000 Euro

Hamburg-Kredit Liquidität (HKL)

  • Rettungsdarlehen für Betriebsmittel bis 250 TEUR
  • IFB Förderkredite Kultur und Sport
  • Rettungsdarlehen bis 150 TEUR für Kulturinstitutionen und Sportvereine

Weitere Informationen finden Sie hier.

Nordrhein-Westfalen (NRW:Bank)

NRW.Bank.Universalkredit

  • Für Unternehmen mit einem Jahresumsatz bis 500 Mio. €, Gründer und Freiberufler
  • Hilfe bei Liquiditätsengpässen
  • Finanzierung von Betriebsmitteln und Investitionen
  • Haftungsfreistellung zugunsten der Hausbank
  • Bei Haftungsfreistellungsbeträgen bis 250.000 Euro: Kreditzusage in der Regel innerhalb von 72 Stunden

Weitere Informationen finden Sie hier.

8. Erstattung der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall

Soweit ein Arbeitnehmer am Corona-Virus erkrankt ist, hat der Arbeitnehmer wie bei jeder anderen Krankheit gem. § 3 Entgeltfortzahlungsgesetz (EFZG) den Anspruch auf Entgeltfortzahlung bei Erkrankungen für die Dauer von sechs Wochen, wobei diese Fristen durch arbeits- oder tarifvertragliche Regelungen länger sein können.

9. Entschädigung durch Maßnahmen nach dem IFSG

Lohnfortzahlung für Arbeitnehmer

Wenn Sie wegen einer Quarantänemaßnahme nicht mehr zu Ihrem Arbeitsplatz kommen, erhalten Sie gem. §56 Abs.1 IfSG (Infektionsschutzgesetz) unter bestimmten Voraussetzungen eine Entschädigung in Geld. Für sechs Wochen nach Beginn des Verdienstausfalls steht Ihnen nach §56 Abs. 2 und 3 IfSG das Entgelt in Höhe des Verdienstausfalls nach Abzug von Steuern und Beiträgen zur Sozialversicherung zu. Ab der siebten Woche wird die Entschädigung in Höhe des Krankengeldes nach §47 Abs.1 des Fünften Buches des Sozialgesetzbuchs direkt von der zuständigen Behörde gewährt.

Dabei finanziert der Arbeitgeber diese Leistung für den Staat vor und muss sich diese dann per Antrag von der zuständingen Behörder (z.B. Landkreis oder kreisfreie Stadt - Gesundheitsamt, Ordnungsamt) erstatten lassen.

Wichtig!

Der Antrag ist innerhalb einer Frist von drei Monaten nach Einstellung der verbotenen Tätigkeit oder dem Ende der Absonderung bei der zuständigen Behörde zu stellen!

Für mehr Informationen bitte hier klicken.

Verdienstausfall und Mehraufwendungen bei Existenzgefährdung

Für Selbständige gelten die vorstehenden Erläuterungen entsprechend. Kommt es für sie zu einer Existenzgefährdung können sie auf Antrag auch Mehraufwendungen erstattet erhalten, wie in angemessenem Umfang die Erstattung der weiterlaufenden nicht gedeckten Betriebsausgaben (§ 56 Abs. 4 IFSG). Bemessungsgrundlage ist hier der letzte Steuerbescheid.

Wichtig!

Der Antrag ist innerhalb einer Frist von drei Monaten nach Einstellung der verbotenen Tätigkeit oder dem Ende der Absonderung bei der zuständigen Behörde zu stellen!
Für mehr Informationen bitte hier klicken.

10. Coronavirus & Arbeitsrecht

Die wichtigsten Fragen werden unter den nachfolgenden Links ausführlich erläutert

1. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

2. Das Rechtsportal Juris.

11. Eventus Sofortmaßnahmen-Paket

Die Corona-Krise bedingt aber auch, dass bestehende Unternehmensabläufe und -strukturen neu gedacht werden müssen, um sich den Herausforderungen zu stellen. Folgende Maßnahmen sind in der Krise unabdingbare Schritte, um die Krise zu überstehen und sogar gestärkt daraus hervorzugehen:

Kostenmanagement & Einsparpotentiale

  • Analyse und Identifikation von Kostenfressern
  • Reduzierung laufender Kosten
  • Schnelles Realisieren von Einsparpotentialen

Personalmanagement

  • HomeOffice und Mobiles Arbeiten
  • Urlaube & Sonderurlaub
  • Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Digitalisierung & Prozessautomatisierung

  • Digitale Möglichkeiten zur Sicherstellung von Arbeitsplätzen im HomeOffice oder Mobiles Arbeiten
  • Automatisierung zur Kostensenkung

Fördermittelberatung

Marketingberatung

  • Umsatz machen in der Krise
  • Werbemaßnahmen in der Krise
  • Kundenbindung in der Krise
  • Chancen in der Krise erkennen und nutzen

Corona-Newsletter: Bleiben Sie auf dem Laufenden!

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Öffnungszeiten und Erreichbarkeit der EVENTUS Kanzleien

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Seit dem 16.03.2020 nehmen wir sämtliche mit Ihnen vereinbarten Termine via TeamViewer, Video-Konferenz oder telefonisch wahr. Nur noch aus betrieblichen Gründen unbedingt erforderliche Termine finden weiterhin vor Ort statt. Bitte wenden Sie sich telefonisch an uns, um den genauen Ablauf zu klären, wenn Sie einen Termin benötigen. Im Einzelfall kommen wir bzgl. des genauen Ablaufs noch auf Sie zu.

Wir haben unsere Mitarbeiter allesamt angewiesen, bis vorerst Freitag, den 03.04.2020, vom Home-Office aus zu arbeiten. Die Telefone Ihrer Sachbearbeiterinnnen und Sachbearbeiter werden entsprechend umgeleitet.

Unsere gewohnten Öffnungszeiten bleiben erhalten.

Es kann jedoch zu Einschränkungen in der Erreichbarkeit oder Verzögerungen bei der Umsetzung von Anliegen kommen. Wir bitten dafür um Ihr Verständnis. Bitte seien Sie versichert, dass wir den laufenden Betrieb so gut wie möglich aufrecht erhalten und unseren Verpflichtungen wie gewohnt nachkommen werden.

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