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Die Corona-Krise - Informationen für Unternehmen zur Liquiditäts- und Existenzsicherung, Update 18.06.2021*

An dieser Stelle informieren wir Sie über die Möglichkeiten der Liquiditäts- und Existenzsicherung. Wichtig sind nun konsequente Maßnahmen, um die Liquidität der Unternehmen zu sichern und so den Bestand über die unmittelbare Krise hinaus zu gewährleisten. Alle Informationen stellen wir nach bestem Wissen und Gewissen zusammen. *Eine Garantie für die Vollständigkeit können wir aufgrund der Flut an Informationen nicht übernehmen.

In dieser schweren Zeit lassen wir Sie in der Krise nicht allein. Unsere Experten und Spezialisten der Steuerberatung, der Wirtschaftsberatung und der Marketingberatung stehen mit ihrem ganzen Wissen und Erfahrungsschatz an Ihrer Seite, um Sie durch die Krise zu führen.

Maßnahmen zur Liquiditäts- und Existenzsicherung im Überblick:

1. Stundungen/Herabsetzungen Steuern: Allgemeine Informationen

Die Abgabefrist für das Kalenderjahr 2019 für durch Steuerberater erstellte Steuererklärungen soll um sechs Monate verlängert werden. Eine Verabschiedung der gesetzlichen Grundlage ist im März 2021 geplant. Die Steuererklärungen können dann bis zum 31.08.2021 abgegeben werden.

Darüber hinaus können Steuerpflichtige, die durch die Corona-Krise unmittelbar und nicht unerheblich negativ wirtschaftlich betroffen sind, können bei ihrem Finanzamt – wie bereits seit dem 19. März 2020 – bis zum 31. März 2021 einen Antrag auf Stundung grundsätzlich aller Ansprüche aus dem Steuerschuldverhältnis im Rahmen eines vereinfachten Verfahrens stellen. Die Stundungen laufen dann längstens bis zum 30. Juni 2021.

Durch Schreiben vom 19.03.2020 hat das Bundesministerium für Finanzen zu den nachfolgenden Punkten verbindlich für alle Finanzbehörden Stellung genommen:

Die Gewährung von Stundungen

Die Gewährung von Stundungen wird erleichtert. Die Finanzbehörden können Steuern stunden, wenn die Einziehung eine erhebliche Härte darstellen würde. Die Finanzverwaltung wird angewiesen, dabei keine strengen Anforderungen zu stellen. Damit wird die Liquidität der Steuerpflichtigen unterstützt, indem der Zeitpunkt der Steuerzahlung hinausgeschoben wird.

Herabsetzung von laufenden Vorauszahlungen zur Einkommensteuer bzw. Körperschaftsteuer bzw. Gewerbesteuer

Vorauszahlungen können leichter angepasst werden. Sobald klar ist, dass die Einkünfte der Steuerpflichtigen im laufenden Jahr voraussichtlich geringer sein werden, werden die Steuervorauszahlungen unkompliziert und schnell herabgesetzt. Die Liquiditätssituation wird dadurch verbessert.

Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen

Auf Vollstreckungsmaßnahmen (z. B. Kontopfändungen) beziehungsweise Säumniszuschläge wird bis zum 31.12.2020 verzichtet, solange der Schuldner einer fälligen Steuerzahlung unmittelbar von den Auswirkungen des Corona-Virus betroffen ist.

2. Stundungen/Herabsetzungen Steuern: Beantragung

3. Stundung von SV-Beiträgen

Es wird davon ausgegangen, dass den vom Shutdown betroffenen Unternehmen die Wirtschaftshilfen in Form der Überbrückungshilfe III erst im März 2021 zufließen werden. Die Beiträge für die Monate Januar und Februar 2021 können den vom erweiterten Shutdown betroffenen Arbeitgebern längstens bis zum Fälligkeitstag für die Beiträge des Monats März 2021 auf Antrag gestundet werden.

Einer Sicherheitsleistung bedarf es hierfür nicht. Stundungszinsen sind nicht zu berechnen. Es bestehen keine Bedenken, wenn hiervon auch Beiträge erfasst werden, die bereits vor dem Zeitraum fällig wurden, unabhängig davon, ob bereits eine Stundungsvereinbarung geschlossen wurde oder andere Maßnahmen eingeleitet wurden.

Bitte setzen Sie sich direkt mit uns in Verbindung. Wir bereiten den Antrag für Sie vor und leiten ihn direkt an die zuständigen Krankenkassen.

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4. Steuerfreie Sonderzahlungen (Update 28.05.2021)

Pressemitteilung vom 03.04.2020 / Pressemitteilung Nr. 7/2020

Sonderzahlungen jetzt steuerfrei: Anerkennung für Beschäftigte in der Corona-Krise

In der Corona-Krise werden Sonderzahlungen für Beschäftigte bis zu einem Betrag von 1.500 Euro im Jahr 2020
steuer- und sozialversicherungsfrei gestellt.

Bundesfinanzminister Scholz:
"Freundliche Worte an der Ladentheke und Beifall für das medizinische Personal sind ein schöner Ausdruck unserer Verbundenheit in dieser schweren Zeit. Aber wir wollen mehr tun, um die Helferinnen und Helfer angemessen zu würdigen. Eine Reihe von Unternehmen hat bereits angekündigt, das Engagement ihrer Beschäftigten mit Sonderzahlungen zu belohnen, andere werden diesem Vorbild sicherlich folgen. Das Bundesfinanzministerium stellt nun sicher, dass diese Prämien ohne den Abzug von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen bei den Beschäftigten ankommen. 100-prozentigen Einsatz in dieser Zeit wollen wir 100-prozentig belohnen."

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber können ihren Beschäftigten nun Beihilfen und Unterstützungen bis zu einem Betrag von 1.500 Euro steuerfrei auszahlen oder als Sachleistungen gewähren. Erfasst werden Sonderleistungen, die die Beschäftigten zwischen dem 1. März 2020 und dem 31. Dezember 2020 erhalten. Voraussetzung ist, dass die Beihilfen und Unterstützungen zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn geleistet werden. Die steuerfreien Leistungen sind im Lohnkonto aufzuzeichnen. Andere Steuerbefreiungen und Bewertungserleichterungen bleiben hiervon unberührt. Die Beihilfen und Unterstützungen bleiben auch in der Sozialversicherung beitragsfrei. Mit der Steuer- und Beitragsfreiheit der Sonderzahlungen wird die besondere und unverzichtbare Leistung der Beschäftigten in der Corona-Krise anerkannt.

Quelle:
Bundesministerium der Finanzen, Pressemitteilung vom 03.04.2020, Pressemitteilung Nr. 7/2020

Update vom 28.05.2021

Am 06.05.2021 hat der Bundestag beschlossen, die Frist zur Auszahlung der Corona-Prämie noch einmal auszudehnen - diesmal bis zum 31.03.2022. Jetzt hat auch der Bundesrat dem Vorhaben zugestimmt.

Wichtig zu wissen: Die Verlängerung der Zahlungsfrist bedeutet nicht, dass Ihre Angestellten mehr als 1.500 Euro erhalten können. Eine doppelte Auszahlung des Höchstbetrages von 1.500 Euro in 2020 und 2021 ist nicht möglich. Nur wenn der Höchstbetrag bisher nicht ausgeschöpft wurde, kann die Differenz noch bis zum 31.03.2022 ausgezahlt werden.

Haben Sie Ihren Angestellten beispielsweise bereits in 2020 eine Corona-Prämie von 500 Euro steuer- und sozialversicherungsfrei gewährt, können Sie ihnen jetzt bis Ende März 2022 nochmals einen Bonus in Höhe von bis zu 1.000 Euro zukommen lassen. Haben Sie ihren Angestellten die 1.500 Euro bereits vollständig in 2020 gewährt, ist eine weitere Zahlung leider nicht möglich.

5. Kurzarbeit/Kurzarbeitergeld: Allgemeine Voraussetzungen

Zuschüsse der Arbeitgeber zum Kurzarbeitergeld bleiben bis Ende 2021 steuerfrei. Alle bisherigen Voraussetzungen und Angaben zum Erhalt von Kurzarbeitergeld wurden bis zum 31.12.2021 verlängert.

Die Agentur für Arbeit hat detaillierte Informationen zusammengestellt:

Mehr Information

Hiernach lassen sich die wichtigsten Neuregelungen wie folgt zusammenfassen:

  • Anspruch auf Kurzarbeitergeld besteht, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mindestens 10 Prozent haben.
  • Anfallende Sozialversicherungsbeiträge für ausgefallene Arbeitsstunden werden zu 100 Prozent erstattet.
  • Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer können ebenfalls in Kurzarbeit gehen und haben Anspruch auf Kurzarbeitergeld
  • Auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden (wenn dies tarifvertraglich geregelt ist) kann verzichtet werden.

Beim Kurzarbeitergeld sind hierbei folgende Voraussetzungen bzw. Verfahren zu beachten:

  • Es besteht ein Arbeitsausfall mit Entgeltausfall (10% der Belegschaft haben einen Entgeltausfall von 10%)
  • Betrieb hat mindestens einen Arbeitnehmer
  • Die Arbeitnehmer führen eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aus, die nicht gekündigt oder aufgehoben ist
  • Es muss eine schriftliche Anzeige bei der ARGE gestellt werden
  • Mit den Arbeitnehmern muss eine Zusatzvereinbarung zum KUG geschlossen werden
  • Der Leistungsantrag muss gestellt werden
  • Nach Bewilligung und Erstellung der Gehaltsabrechnungen ist das KUG abzurechnen

6. Kurzarbeit/Kurzarbeitergeld: Beantragung

Um das Kurzarbeitergeld zu erhalten, müssen folgende Schritte ergriffen werden:

  1. Den betroffenen Mitarbeitern muss die Kurzarbeit angezeigt werden. Schließen Sie mit den einzelnen Mitarbeitern eine Zusatzvereinbarung zum KUG ab oder vereinbaren Sie Kurzarbeit mit dem Betriebsrat
  2. Wir stellen für Sie auf elektronischem Weg eine Arbeits-Ausfallanzeige bei der Bundesagentur. Eine schriftliche Anzeige ist auch möglich, verzögert sich aber ggf.
    Für die Anzeige brauchen wir folgende Informationen:

    a) Wird für den gesamten Betrieb Kurzarbeit angemeldet oder nur für einen Betriebsteil/eine Abteilung?
    b) Ab wann soll die Kurzarbeit beginnen und wann soll diese voraussichtlich enden?
    c) Auf wie viele Stunden wird die Arbeitszeit im Kurzarbeitszeitraum reduziert?
    d) Sollte für Ihr Unternehmen ein Tarifvertrag gelten, bitten wir Sie, uns den aktuellen Tarifvertrag zukommen zu lassen
    e) Bitte erstellen Sie uns eine Liste der Mitarbeiter, die in Kurzarbeit gehen sollen, und teilen uns die wöchentliche Arbeitszeit während der Kurzarbeit mit

  3. Die Bundesagentur bewilligt nach Prüfung den Anspruch auf KUG
  4. Wir erstellen für Sie die Lohn- und Gehaltsabrechnungen der betroffenen Arbeitnehmer sowie das zustehende Kurzarbeitergeld
  5. Sie zahlen die Gehälter zuzüglich des Kurzarbeitergeldes an die Arbeitnehmer aus sowie die Sozialversicherungsbeiträge an die Einzugsstellen
  6. Monatlich rückwirkend stellen wir elektronisch den Erstattungsantrag des gezahlten Kurzarbeitergeldes zzgl. der Sozialversicherungsbeiträge. Die Auszahlung erfolgt  durch die Bundesagentur für Arbeit
  7. Nach Beendigung der KUG-Situation (Corona) erfolgt evtl. eine Überprüfung der Förderbeträge und es kann ggf. zu Korrekturen kommen

Bitte beachten Sie bei der elektronischen Einreichung:

Es ist möglich, dass bei der Bundesagentur bereits ein Benutzer-Account für Sie angelegt ist. Hierfür benötigen wir die Zugangsdaten, damit wir für Sie den weiteren Verlauf und eventuell notwendige Aktionen durchführen können.

Wenn Sie die Zugangsdaten für diesen Account nicht kennen, rufen Sie bitte bei dieser Hotline an:

0800–4 5555 20

Dort nennt man Ihnen unter Angabe Ihrer Betriebsnummer die Zugangsdaten oder schickt Ihnen diese zeitnah per E-Mail zu. Sobald Sie die Zugangsdaten haben, leiten Sie uns diese bitte umgehend weiter.

Wichtig:

Bitte legen Sie online keinen weiteren Account an. Das führt bei der Bundesagentur zur Problemen und verzögert die Bearbeitung!

7. Förderung von Weiterbildungen in Kurzarbeit

Seit Beginn des Jahres gilt das neue Beschäftigungssicherungsgesetz (§ 106a SGB III ), das die Förderung von Fortbildungen während der Kurzarbeit neu regelt. Damit will der Gesetzgeber weitere Anreize schaffen, die Zeit der Kurzarbeit für Qualifizierungen zu nutzen.

 Wer profitiert von der Förderung?

Von der Förderung profitieren können alle Arbeitnehmer, die in der Zeit vom 01.01.2021 bis 31.07.2023 Kurzarbeitergeld beziehen.

Arbeitgeber profitieren von der Förderung, weil sie durch die Weiterbildung besser qualifizierte Mitarbeiter erhalten, ohne die Kosten dafür tragen zu müssen.  Sofern alle Voraussetzungen für den Förderantrag erfüllt sind, hat der Arbeitgeber neuerdings sogar einen Rechtsanspruch auf die Erstattung  der Leistung.

Welche Voraussetzungen gibt es für die Förderung?

Folgende Voraussetzungen gelten für die Förderung:

  1. Ein Antrag wurde gestellt
  2. Der Arbeitnehmer bezieht vor dem 31.03.2023 Kurzarbeitergeld
  3. Die berufliche Weiterbildungsmaßnahme beginnt während der Kurzarbeit
  4. Die Weiterbildung dauert mehr als 120 Stunden
  5. Die Maßnahme und der Träger sind nach den §§ 176 bis 184 SGB III zugelassen
  6. Es handelt sich bei der Weiterbildung nicht um eine Maßnahme, zu deren Durchführung der Arbeitgeber aufgrund bundes- oder landesrechtlicher Regelungen verpflichtet ist.            

 Was wird gefördert?

Gefördert werden die reinen Lehrgangskosten. Dazu gehören:

  1. Lehrgangsgebühren
  2. Kosten für erforderliche Lernmittel, Arbeitskleidung und Prüfungsstücke
  3. Prüfungsgebühren für gesetzlich geregelte oder allgemein anerkannte Zwischen- und Abschlussprüfungen
  4. Kosten für eine notwendige Eignungsfeststellung

Nicht gefördert werden:

  1. Kosten der Eignungsfeststellung
  2. Fahrtkosten
  3. Kosten für auswärtige Unterbringung und Verpflegung
  4. Kinderbetreuungskosten
  5. Berufliche Weiterbildung, zu der der Arbeitgeber verpflichtet ist

 Wie hoch ist die Förderung?

Die Höhe der Förderung ist abhängig von der Betriebsgröße. Beispielsweise erhalten Betriebe mit weniger als zehn Beschäftigten 100 Prozent erstattet, bei bis zu 249 Beschäftigten sind es 50 Prozent und ab 2.500 Beschäftigten nur noch 15 Prozent. Teilzeitbeschäftigte werden je nach wöchentlicher Arbeitszeit anteilig berechnet.

Sie haben Fragen zum Thema? Dann wenden Sie sich jetzt an Herrn Hakan Yergün, Telefon 05331/99660. Lassen Sie prüfen, ob Ihre Maßnahme förderfähig ist und welche Förderhöhe Ihnen zusteht.

(Quelle: IWW Institut, Fachbeitrag Weiterbildung, 02.02.2021)

8. Corona-Hilfen des Bundes (Update 18.06.2021)

Au­ßer­or­dent­li­che Wirt­schafts­hil­fe (November-Dezemberhilfe) No­vem­ber 2020 - Antragstellung beendet

Überbrückungshilfe II - Antragstellung beendet

Überbrückungshilfe III - NEU: Verlängerung bis September 2021

Die Anträge für die Überbrückungshilfe III können nun gestellt werden. Gefördert werden die Monate Januar bis Juni 2021 sowie November und Dezember.

Anträge können bis zum 31. August 2021 gestellt werden.

Die Überbrückungshilfe III soll weiterhin alle von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffene Unternehmen unterstützen. Die Beantragung steht nun auch mehr Unternehmen zur Verfügung.

Mit der Überbrückungshilfe III werden Unternehmen, Soloselbständige und Freiberufliche aller Branchen mit einem Jahresumsatz bis zu 750 Millionen Euro unterstützt, die im Zeitraum von November 2020 bis Juni 2021 einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 verzeichnen können. Die Antragstellung erfolgt über prüfende Dritte.

Neu gegenüber den „alten Überbrückungshilfen“ sind folgende Punkte

  • Fixkostenzuschüsse für Monate mit Umsatzeinbußen von mindestens 30 Prozent zwischen November 2020 und Juni 2021
  • Förderhöchstbetrag pro Monat: 1,5 Millionen Euro (bisher 50.000 Euro; Erhöhung auf 3 Millionen Euro für Verbundunternehmen, im Rahmen der Höchstgrenzen der EU-Beihilferegeln).
  • Mehr Fixkosten erstattungsfähig: z.B. auch bauliche Modernisierungs-, Renovierungs- oder Umbaumaßnahmen bis zu 20.000 Euro pro Monat zur Umsetzung von Hygienekonzepten (auch rückwirkend bis März 2020); Investitionen in Digitalisierung (z.B. Aufbau eines Onlineshops, Eintrittskosten bei großen Plattformen) einmalig bis zu 20.000 Euro.
  • Zusatzregelungen für die Reisebranche (Provisionen sowie Erstattung von externen Ausfall- und Vorbereitungskosten sowie eine Personalkostenpauschale für bestimmte Reisen rückwirkend ab März bis Dezember 2020), Kultur- und Veranstaltungsbranche (Erstattung von Ausfall- und Vorbereitungskosten rückwirkend ab März bis Dezember 2020), den stationären Einzelhandel (Abschreibungskosten verderbliche Ware und Ware für Wintersaison 2020/2021, die vor 1. Januar 2021 eingekauft wurde und wegen des Lockdown nicht abgesetzt werden konnte und Unternehmen der pyrotechnischen Industrie (Transport- und Lagerkosten nach Verkaufsverbot von Silvesterfeuerwerk sowie Förderung von Fixkosten März bis Dezember 2020 bei Umsatzrückgang von mindestens 80 Prozent im Dezember 2020 gegenüber Dezember 2019).

Ebenfalls können Soloselbständige die Überbrückungshilfe oder alternativ die Neustarthilfe beantragen.

Soloselbständige können im Rahmen der sogenannten Neustarthilfe eine einmalige Betriebskostenpauschale in Höhe von bis zu 7.500 Euro erhalten. Die Betriebskostenpauschale („Neustarthilfe“) für Soloselbstständige in Höhe von bis zu 7.500 Euro konnte bisher nur selbst beantragt werden. Ab sofort ist die Beantragung der Neustarthilfe auch über den Wirtschaftsprüfer/Steuerberater möglich, also auch über die EVENTUS GmbH Steuerberatungsgesellschaft. (Stand 17.03.2021)

Neuerungen im April 2021 - Höhere Fixkostenerstattung (Stand 19.4.2021)

Bei Umsatzeinbrüchen von mehr als 70% zum jeweiligen Vergleichsmonat werden nunmehr 100 % der förderfähigen Fixkosten erstattet (früher 90%).

Eigenkapitalzuschuss

Zusätzlich sollen bei Antragsberechtigten mit einem monatlichen Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent, innerhalb des Zeitraums von November 2020 bis Juni 2021, folgende Aufschläge auf die Überbrückungshilfe III im jeweiligen Monat des Erreichens der Schwelle gewährt werden:

  • 25 Prozent auf die Summe der Fixkostenerstattung bei einem Umsatzrückgang von mindestens 50 Prozent in drei Monaten,
  • 35 Prozent auf die Summe der Fixkostenerstattung bei einem Umsatzrückgang von mindestens 50 Prozent in vier Monaten,
  • 40 Prozent auf die Summe der Fixkostenerstattung bei einem Umsatzrückgang von mindestens 50 Prozent in fünf oder mehr Monaten.

Die entsprechenden Monate müssen nicht unmittelbar aufeinander folgen. Es werden nur Monate berücksichtigt, für die Überbrückungshilfe III beantragt wurde. Bei Unternehmen, die November- und/oder Dezemberhilfe erhalten, wird im jeweiligen Monat November und/oder Dezember ein Umsatzrückgang von 50 Prozent angenommen.

Die Vorgaben des europäischen Beihilferechts sind für die gesamte Förderung der Überbrückungshilfe III (d. h. auch inkl. des Eigenkapitalzuschusses) einzuhalten. Sofern die Bundesregelung Fixkostenhilfe zugrunde liegt (vgl. 4.16), darf die Förderung 70 Prozent bzw. 90 Prozent der insgesamt nachgewiesenen ungedeckten Fixkosten nicht überschreiten.

Für Sonderregelungen geltend gemachte Fixkosten fallen nicht unter den Eigenkapitalzuschuss.

Für die einzelnen Monate ergeben sich somit folgende Zuschläge, die jeweils auf die Fixkostenerstattung des entsprechenden Monats angewandt werden:

Fixkostenzuschuesse

Nähere Informationen erhalten Sie bei uns oder auf der Website des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Mehr Informationen

Neuerungen im Juni 2021 - Verlängerung der Überrpüfungshilfe, Restart-Prämie und Neustarthilfe

 Die Bundesregierung hat die Überbrückungshilfen bis September verlängert.

Die bisherigen Regelungen bleiben bestehen. Neu hinzu kommt die Restart-Prämie, mit der Unternehmen einen höheren Zuschuss zu den Personalkosten erhalten können.

Die Neustarthilfe wird ebenfalls bis zum 30. September 2021 als Neustarthilfe Plus weitergeführt.

Neu im Programm der Überbrückungshilfe III Plus:

  • Unternehmen, die im Zuge der Wiedereröffnung Personal aus der Kurzarbeit zurückholen, neu einstellen oder anderweitig die Beschäftigung erhöhen, erhalten wahlweise zur bestehenden Personalkostenpauschale eine Personalkostenhilfe ("Restart-Prämie") als Zuschuss zu den dadurch steigenden Personalkosten. Sie erhalten auf die Differenz der tatsächlichen Personalkosten im Fördermonat Juli 2021 zu den Personalkosten im Mai 2021 einen Zuschuss von 60 Prozent. Im August beträgt der Zuschuss noch 40 Prozent und im September 20 Prozent. Nach September 2021 wird kein Zuschuss mehr gewährt.

  • Ersetzt werden künftig Anwalts- und Gerichtskosten von bis zu 20.000 Euro pro Monat für die insolvenzabwendende Restrukturierung von Unternehmen in einer drohenden Zahlungsunfähigkeit.

  • Die Neustarthilfe für Soloselbständige wird verlängert und erhöht sich von bis zu 1.250 Euro pro Monat für den Zeitraum von Januar bis Juni 2021, auf bis zu 1.500 Euro pro Monat für den Zeitraum von Juli bis September 2021. Für den gesamten Förderzeitraum von Januar bis September 2021 können Soloselbständige somit bis zu 12.000 Euro bekommen.

9. Sonstige Fördermittel Bundes

Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“

Eckpunkte:

Das Bundesprogramm sieht Maßnahmen von insgesamt 500 Millionen Euro für kleine und mittlere Unternehmen in den Jahren 2020 und 2021 vor. Es besteht aus fünf Maßnahmen.

Antragsvoraussetzung Maßnahmen (1) und (2)

Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), die durch die COVID-19-Krise in erheblichem Umfang betroffen sind. Davon ist auszugehen, wenn das Unternehmen in der ersten Hälfte des Jahres 2020 wenigstens einen Monat Kurzarbeit durchgeführt hat oder der Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 um durchschnittlich mindestens 60 % gegenüber April und Mai 2019 eingebrochen ist

(1) Ausbildungsprämie bei Erhalt des Ausbildungsniveaus im Ausbildungsjahr 2020

  • Einmalig 2.000,- EUR für jeden abgeschlossenen Ausbildungsvertrag
  • Auszahlung erfolgt nach dem Ende der erfolgreich abgeschlossenen Probezeit. Voraussetzung ist, dass sich das Ausbildungsniveau im Jahr 2020 im Vergleich zu den drei Vorjahren nicht verringert hat, verglichen werden die durchschnittlich abgeschlossenen Ausbildungsverträge der Jahre 2017-2019 mit den abgeschlossenen Ausbildungsverträgen im Jahr 2020.

(2) Ausbildungsprämie bei Erhöhung des Ausbildungsniveaus im Ausbildungsjahr 2020

  • Einmalig 3.000,- EUR für jeden zusätzlich über das Ausbildungsniveau abgeschlossenen Ausbildungsvertrag
  • Auszahlung erfolgt nach dem Ende der erfolgreich abgeschlossenen Probezeit

Voraussetzung ist, dass sich das Ausbildungsniveau im Jahr 2020 im Vergleich zu den drei Vorjahren erhöht hat, verglichen werden die durchschnittlich abgeschlossenen Ausbildungsverträge der Jahre 2017-2019 mit den abgeschlossenen Ausbildungsverträgen im Jahr 2020.
Es werden Ausbildungsverhältnisse gefördert, die im Zeitraum von 24.06.2020 bis 15.02.2021 beginnen.

Antragsvoraussetzung Maßnahme (3)

Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), die durch die COVID-19-Krise in erheblichem Umfang betroffen sind. Jedoch ihre Auszubildenden und deren Ausbilder trotz erheblichen Arbeitsausfall nicht in Kurzarbeit bringen. Erforderlich ist ein Arbeitsausfall von mind. 50 % im gesamten Betrieb

(3) Förderung bei Vermeidung von Kurzarbeit während der Ausbildung

  • Förderung von 75 % der Brutto-Ausbildungsvergütung pro Monat, in dem ein Arbeitsausfall von mind. 50 % zu verzeichnen ist.
  • Pandemiebedingte Insolvenz des vorher ausbildenden KMU
  • Von einer pandemiebedingten Insolvenz ist auszugehen, wenn bis zum 30.06.2021 ein Insolvenzverfahren eröffnet worden ist und die sich vor dem 31.12.2019 gemäß EU-Definition nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befanden
  • Übernahme des Auszubildenden bis zum 30.06.2021 für die gesamte Dauer der restlichen Ausbildung.

(5) Übernahmeprämie für Auszubildende eines insolventen Unternehmens

  • Einmalig 3.000,- € für jeden aufgenommenen Auszubildenden
  • Auszahlung erfolgt an das aufnehmende Unternehmen
  • Förderung erfolgt frühestens mit Inkrafttreten der Richtlinie. Sie ist befristet bis zum 30.06.2021.

Die Umsetzung des Programms soll hinsichtlich der Maßnahmen (1) bis (3) und (5) durch Verwaltungsvereinbarung der Bundesagentur für Arbeit übertragen werden. Die Verwaltungskosten werden der Bundesagentur für Arbeit erstattet. Anträge auf Förderung sind hinsichtlich der Maßnahmen (1) bis (3) und (5) bei der für das jeweilige Unternehmen örtlich zuständigen Agentur für Arbeit zu stellen.

Hinsichtlich der Maßnahme (4) sollen entsprechend der Vorgabe der Ziffer 30 des Beschlusses des Koalitionsausschusses vom 3. Juni 2020 die Details der Durchführung im Rahmen der Allianz für Aus- und Weiterbildung noch erörtert werden.

Der BFB begleitet den Prozess weiter für eine optimale Nutzbarkeit der Maßnahmen für die Freien Berufe und wird Sie auf dem Laufenden halten.

Antragsvoraussetzung Maßnahme (4)

  • Auszubildende in KMU, die ihre Ausbildung temporär nicht im eigenen Betrieb weiterführen können, weil der Betrieb vollständig oder zu wesentlichen Teilen pandemiebedingt von Schließungen oder erheblichen Auflagen, die eine Fortsetzung des Geschäftsbetriebs maßgeblich behindern, betroffen ist. Die Verbund- oder Auftragsausbildung kann in anderen KMU, in Überbetrieblichen Berufsbildungsstätten (ÜBS) oder durch andere etablierte Ausbildungsdienstleister durchgeführt werden.
  • Von einer pandemiebedingten Schließung ist auszugehen, wenn der Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 um durchschnittlich mindestens 60 % gegenüber April und Mai 2019 eingebrochen ist

(4) Förderung von Auftrags- und Verbundausbildung

  • Details sind noch zu klären.
  • Förderung erfolgt frühestens mit Inkrafttreten der Richtlinie. Sie ist befristet bis zum 30.06.2021

Antragsvoraussetzung Maßnahme (5)

  • Pandemiebedingte Insolvenz des vorher ausbildenden KMU
  • Von einer pandemiebedingten Insolvenz ist auszugehen, wenn bis zum 31.12.2020 ein Insolvenzverfahren eröffnet worden ist und die sich vor dem 31.12.2019 gemäß EU-Definition nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befanden
  • Übernahme des Auszubildenden bis zum 31.12.2020 für die gesamte Dauer der restlichen Ausbildung

(5) Übernahmeprämie für Auszubildende eines insolventen Unternehmens

  • Einmalig 3.000,- € für jeden aufgenommenen Auszubildenden
  • Auszahlung erfolgt an das aufnehmende Unternehmen
  • Förderung erfolgt frühestens mit Inkrafttreten der Richtlinie. Sie ist befristet bis zum 30.06.2021

Die Umsetzung des Programms soll hinsichtlich der Maßnahmen (1) bis (3) und (5) durch Verwaltungsvereinbarung der Bundesagentur für Arbeit übertragen werden. Die Verwaltungskosten werden der Bundesagentur für Arbeit erstattet. Anträge auf Förderung sind hinsichtlich der Maßnahmen (1) bis (3) und (5) bei der für das jeweilige Unternehmen örtlich zuständigen Agentur für Arbeit zu stellen.

Hinsichtlich der Maßnahme (4) sollen entsprechend der Vorgabe der Ziffer 30 des Beschlusses des Koalitionsausschusses vom 3. Juni 2020 die Details der Durchführung im Rahmen der Allianz für Aus- und Weiterbildung noch erörtert werden.

Der BFB begleitet den Prozess weiter für eine optimale Nutzbarkeit der Maßnahmen für die Freien Berufe und wird Sie auf dem Laufenden halten.

Weitere Informationen finden Sie unter:

Mehr Informationen

 

Grundsicherung

Für Kleinunternehmer, Freiberufler und Soloselbstständige hat der Bund den Zugang zur Grundsicherung erleichtert. Wer durch die Corona-Krise Schwierigkeiten hat, seinen Lebensunterhalt zu sichern, kann Unterstützung bei den Jobcentern beantragen.

Liquiditätsunterstützung aus Bundes- oder Länderprogrammen stellen dabei nicht per se einen Hinderungsgrund dar. Für 6 Monate entfällt zudem die übliche Vermögensprüfung, außer bei erheblichem Vermögen. Die Kosten der Unterkunft werden ebenfalls befristet anerkannt.

Anträge und Informationen gibt es im Internet auf den Seiten der Bundesagentur für Arbeit oder telefonisch unter 0800-4555523.

Weitere Infos unter: https://www.arbeitsagentur.de/

 

KfW-Schnellkredit

Seit dem 9. November 2020 steht der KfW-Schnellkredit nun auch gewerblich tätigen Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten sowie Freiberuflern und Einzelunternehmern zur Verfügung. Verbessert wurden auch die Regelungen zur Tilgung der KfW-Schnellkredite.

Möglich ist ab dem 16. November 2020 nun auch die vorzeitige anteilige Tilgung ohne Vorfälligkeitsentschädigung. Dies erleichtert die Kombination mit anderen Corona-Hilfsprogrammen. Ziel des KfW-Schnellkredits 2020 ist es, Unternehmen durch KfW-Darlehen bis zu einem Höchstbetrag von 800.000 Euro und mit 100 Prozent Haftungsfreistellung mit einer raschen Liquiditätshilfe zu unterstützen. Ziel ist eine schnelle Kreditvergabe. Deshalb stellt die KfW den Finanzierungspartner (Hausbank) zu 100 Prozent von der Haftung frei. Der KfW-Schnellkredit ergänzt das KfW-Sonderprogramm 2020.

Mehr Informationen

 

KfW-Unternehmerkredit

  • Für Anschaffungen und laufende Kosten
  • Reduzierter Zinssatz von 1,00 bis 2,12 % p.a.
  • Bis zu 90 % des Bankenrisikos übernimmt die KfW
  • Kleinere und große Kreditbeträge – bis zu 100 Mio. Euro
  • Bis zu 10 Jahre Zeit für die Rückzahlung sowie 2 Jahre keine Tilgung

Dieser Kredit kann direkt bei der KfW beantragt werden.

Mehr Informationen

 

KfW-Kredit für Wachstum

  • Für Investitionen und Betriebsmittel in den Bereichen Innovation und Digitalisierung.
  • Für in- und ausländische Unternehmen mit einem Umsatz bis 2 Mrd. Euro.
  • Temporäre Erweiterung auf allgemeine Unternehmensfinanzierung inkl. Betriebsmittel im Wege der Konsortialfinanzierung.
  • Erhöhung der anteiligen Risikoübernahme auf bis zu 70%.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

ERP-Gründerkredit - Universell

  • Existenzgründung und Festigungen bis zu 5 Jahre nach Gründung.
  • Förderung von Investitionen im In- und Ausland.
  • Risikoübernahme von bis zu 80% für Betriebsmittelkredite bis 200 Mio. EUR Kreditvolumen.

Go-digital - fördert Homeoffice-Arbeitsplätze

  • Neuerung im Modul Digitalisierte Geschäftsprozesse: Es wird ab sofort die Beratung zur Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen gefördert.

Zuschuss für Unternehmensberatung (BAFA)

  • Die betroffenen Unternehmen erhalten einen Zuschuss in Höhe von 90 %, maximal jedoch 3.200 Euro, der in Rechnung gestellten Beratungskosten (Vollfinanzierung)
  • Antragsberechtigt sind Unternehmen, die unter wirtschaftlichen Auswirkungen aufgrund des Coronavirus leiden.
  • Zu den Beratungskosten zählen neben dem Honorar auch die Reisekosten sowie Auslagen des Beraters.
  • Die in Rechnung zu stellende Umsatzsteuer wird nicht bezuschusst und ist wie auch über die 3.200 Euro hinausgehenden Rechnungsbeträge vom Unternehmen zu tragen.

Mehr Information

 

Kontakt

Kontaktieren Sie bei Interesse unsere Mitarbeiterin Frau Klingner unter 0171/4080323 und unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, wenn wir Sie weiterführend zu der Förderung informieren können.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier.

10. Fördermittel Niedersachsen

Niedersachsen-Schnellkredit

Mit dieser Förderung unterstützen das Land Niedersachsen und die NBank kleine und mittlere Unternehmen in Niedersachsen, die im Zusammenhang mit der aktuellen Corona-Pandemie in vorübergehende Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind.

Wer wird gefördert?

  • niedersächsische Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten.
  • mindestens seit dem 01.10.2019 wirtschaftlich aktiv.
  • Nicht gefördert werden Unternehmen, die sich in Schwierigkeiten befinden.

Was wird gefördert?

  • Gefördert wird der gesamte kurzfristige Liquiditätsbedarf, z.B. laufende Betriebskosten, Löhne und Gehälter, planmäßiger Kapitaldienst sowie Investitionen.

Wie hoch ist der Kredit?

  • Darlehensbetrag: 10.000 Euro bis 300.000 Euro, maximal jedoch 50 % des Jahresumsatzes 2019

Konditionen?

  • Finanzierungsanteil: bis zu 100 % der förderfähigen Kosten.
  • Die Darlehenslaufzeit beträgt 5, 7 oder 10 Jahre.
  • Bei einer 5-jährigen Laufzeit ist 1 Jahr tilgungsfrei. Bei Laufzeiten von 7 und 10 Jahren werden 2 Tilgungsfreijahre gewährt.
  • Die Hausbanken erhalten für das Darlehen eine 100%ige Haftungsfreistellung.
  • Das Endkreditnehmerdarlehen wird ohne Sicherheiten vergeben.
  • Auszahlung erfolgt zu 100 %.
  • Verzinsung zu 3% p.a. für die gesamte Laufzeit (Zinsen sind jeweils zum Quartalsende zu zahlen.)

Antragstellung:

Die Mittel aus diesem Kreditprogramm können nur über Ihre Hausbank gestellt werden. Gern unterstützen wir Sie hier.

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Digitalbonus.Niedersachsen

Sie wollen in Ihre IT-Sicherheit sowie in die Einführung oder Verbesserung von Hard- und Software der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) investieren und damit Digitalisierungsprozesse in Ihrem Unternehmen beschleunigen? Mithilfe des Digitalbonus.Niedersachsen können Sie für die anfallenden Ausgaben einen nicht rückzahlbaren Zuschuss beantragen.

Was wird gefördert?

  • Inestitionen in IKT-Hardware, -Software oder Softwarelizenzen, mit einem Kaufpreis von mehr als 5.000 Euro brutto
  • Investitionen in Hard- und Software zur Einführung oder Verbesserung der IT-Sicherheit, mit einem Kaufpreis von mehr als 5.000 Euro brutto
  • ein oder mehrere Exemplar/e derselben Hardware, Software oder Softwarelizenz
  • Nutzungsdauer der Hard- und Software von mehr als einem Jahr

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Aufstockung Überbrückungshilfe

Wenn Sie als gewerbliches Unternehmen oder Soloselbstständiger der Veranstaltungswirtschaft oder des Schaustellergewerbes durch die COVID-19-Pandemie Umsatzverluste erlitten haben und Ihnen bereits eine Überbrückungshilfe II bewilligt wurde, sind Sie mit dieser Förderung gut beraten.

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Zuschüsse für Energie-, Klima und Ressourcenprojekte

Sie planen Investionen, die der Energieeffizienz dienen, die unsere Umwelt und das Klima schonen? Auch hierfür stellt das Land Niedersachsen diverse Fördermittel in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen zur Verfügung. Unser EVENTUS-Finanzierungsteam berät Sie gern.

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11. Fördermittel Sachsen-Anhalt

Unternehmen in Sachsen-Anhalt, die vom Ausbruch des Coronavirus wirtschaftlich betroffen sind, können sich bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt kostenfrei über die Hotline 0800 / 56 007 57 beraten lassen. Die Investitionsbank bietet den Unternehmen bei Liquiditätsengpässen aufgrund der Corona-Situation folgende Fördermittel an:

Conora-Soforthilfe

Seit dem 30.03.2020 können folgende Förderhilfen beantragt werden:

Zu den Förderungen in Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt MUT – IB Mittelstandsdarlehen

  • Darlehen bis zur vollen Höhe des Finanzierungsbedarfs (min. 25.000 Euro, max. 1,5 Mio. Euro)
  • Laufzeit: max. 15 Jahre, davon max. zwei Jahre tilgungsfrei
  • effektiver Zinssatz: ab 1,97 % p.a. (Änderung vorbehalten)

Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Sachsen-Anhalt Impuls – IB Gründungsdarlehen

  • Darlehen bis zur vollen Höhe des Finanzierungsbedarfs (min. 10.000 Euro, max. 500.000 Euro)
  • Laufzeit: 5 Jahre, 10 Jahre, 15 Jahre
  • Zinsbindung: 5 Jahre, 10 Jahre

Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Sachsen-Anhalt ZUKUNFT

(IB-Darlehen für kleine und Kleistunternehmen)

Kleinen und Kleinstunternehmen, die durch die Auswirkungen der Covid 19-Pandemie unverschuldet in eine wirtschaftliche Notlage geraten sind, stellt die Investitionsbank im Auftrag des Landes Sachsen-Anhalt ein Darlehen zur Liquiditätssicherung zur Verfügung

  • Darlehen für Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeiter
  • Darlehen zur Liquiditätssicherung (mind. 10.000 Euro, max. 150.000 Euro)
  • 2 Jahre zins- und tilgungsfrei
  • keine Sicherheitenbestellung

WICHTIG:

Es ist u.a. ein Nachweis zu erbringen, dass per 31.12.2019 die Kriterien für „Unternehmen in Schwierigkeiten“ nicht erfüllt worden sind und die Auswirkungen der Corona-Krise plausibel dargestellt werden können („Corona-Krisen-Fall“)

  • keine Ablösung bestehender Verbindlichkeiten oder des Engagements eines Kreditinstituts
  • keine Vorfinanzierung der erstattungspflichtigen Mehrwertsteuer
  • keine Finanzierung exportbezogener Tätigkeiten

Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

12. Fördermittel Braunschweig und Landkreis Wolfenbüttel

Braunschweig

Die Stadt Braunschweig hat einen kommunalen Hilfsfonds für von der Corona-Virus-Pandemie existenziell betroffene Unternehmen, Selbstständige, Freiberufler, Kultureinrichtungen und weitere Einrichtungen geschaffen. Darüber hinaus können Kulturschaffende für in Folge der Corona-Pandemie abgesagte Engagements, Ausstellungen o. ä. eine Zuwendung erhalten. Auch verbrauchte Aufwendungen aus kulturellen Projekten, die nicht mehr oder verändert durchgeführt werden, sollen mit dem Hilfsfonds aufgefangen werden. Mit zunächst drei Millionen Euro will die Stadt Betroffenen helfen, die nicht oder nicht ausreichend von den Rettungsschirmen von Bund und Land profitieren.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Solidarfonds Wolfenbüttel

Der Solidarfonds richtet sich an gewerbliche Unternehmen und selbstständige Angehörige der Freien Berufe, auch Künstler, die eine Betriebs- oder Arbeitsstätte im Landkreis Wolfenbüttel haben, vornehmlich Gastronomie und Einzelhandel, nicht aber Apotheken, Bäckereien, Drogerien, Lebensmittelgeschäfte.

Ausgenommen sind außerdem Filialbetriebe überörtlich agierender Unternehmen, auch Gastronomie- und Einzelhandels-Filialen, nicht jedoch Franchise-Betriebe, die von Selbstständigen betrieben werden.

Bei der Antragsstellung ist der Grund für die existenzbedrohliche Wirtschaftslage beziehungsweise den Liquiditätsengpass anzugeben.  Hier ist auch die Höhe des entstandenen Liquiditätsengpasses zu beziffern; hierzu zählt aber nicht der entgangene Gewinn. Der entstandene Liquiditätsengpass muss nachvollziehbar dargestellt werden:

  • Wie hoch sind Ihre lfd. Kosten?
  • Konnte eine Vereinbarung mit dem Vermieter getroffen werden?
  • Bestehen Rücklagen?
  • Können Sie zumindest teilweise Ihrer gewerblichen Tätigkeit nachkommen?

Konditionen:

Die Höhe der Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten (Vollzeitäquivalente, VZÄ):

  • bis zu 3 VZÄ: bis zu 10.000 Euro
  • bis zu 5 VZÄ: bis zu 15.000 Euro
  • bis zu 10 VZÄ: bis zu 20.000 Euro
  • bei mehr als 10 VZÄ: bis zu 30.000 Euro

Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

13. Erstattung der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall

Soweit ein Arbeitnehmer am Corona-Virus erkrankt ist, hat der Arbeitnehmer wie bei jeder anderen Krankheit gem. § 3 Entgeltfortzahlungsgesetz (EFZG) den Anspruch auf Entgeltfortzahlung bei Erkrankungen für die Dauer von sechs Wochen, wobei diese Fristen durch arbeits- oder tarifvertragliche Regelungen länger sein können.

14. Entschädigung durch Maßnahmen nach dem IFSG

Lohnfortzahlung für Arbeitnehmer

Wenn Sie wegen einer Quarantänemaßnahme nicht mehr zu Ihrem Arbeitsplatz kommen, erhalten Sie gem. §56 Abs.1 IfSG (Infektionsschutzgesetz) unter bestimmten Voraussetzungen eine Entschädigung in Geld. Für sechs Wochen nach Beginn des Verdienstausfalls steht Ihnen nach §56 Abs. 2 und 3 IfSG das Entgelt in Höhe des Verdienstausfalls nach Abzug von Steuern und Beiträgen zur Sozialversicherung zu. Ab der siebten Woche wird die Entschädigung in Höhe des Krankengeldes nach §47 Abs.1 des Fünften Buches des Sozialgesetzbuchs direkt von der zuständigen Behörde gewährt.

Dabei finanziert der Arbeitgeber diese Leistung für den Staat vor und muss sich diese dann per Antrag von der zuständingen Behörder (z.B. Landkreis oder kreisfreie Stadt - Gesundheitsamt, Ordnungsamt) erstatten lassen.

Wichtig!

Der Antrag ist innerhalb einer Frist von drei Monaten nach Einstellung der verbotenen Tätigkeit oder dem Ende der Absonderung bei der zuständigen Behörde zu stellen!

Für mehr Informationen bitte hier klicken.

Verdienstausfall und Mehraufwendungen bei Existenzgefährdung

Für Selbständige gelten die vorstehenden Erläuterungen entsprechend. Kommt es für sie zu einer Existenzgefährdung können sie auf Antrag auch Mehraufwendungen erstattet erhalten, wie in angemessenem Umfang die Erstattung der weiterlaufenden nicht gedeckten Betriebsausgaben (§ 56 Abs. 4 IFSG). Bemessungsgrundlage ist hier der letzte Steuerbescheid.

Wichtig!

Der Antrag ist innerhalb einer Frist von drei Monaten nach Einstellung der verbotenen Tätigkeit oder dem Ende der Absonderung bei der zuständigen Behörde zu stellen!
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15. Coronavirus & Arbeitsrecht

Die wichtigsten Fragen werden unter den nachfolgenden Links ausführlich erläutert

1. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

2. Das Rechtsportal Juris.

16. Eventus Sofortmaßnahmen-Paket

Die Corona-Krise bedingt aber auch, dass bestehende Unternehmensabläufe und -strukturen neu gedacht werden müssen, um sich den Herausforderungen zu stellen. Folgende Maßnahmen sind in der Krise unabdingbare Schritte, um die Krise zu überstehen und sogar gestärkt daraus hervorzugehen:

Kostenmanagement & Einsparpotentiale

  • Analyse und Identifikation von Kostenfressern
  • Reduzierung laufender Kosten
  • Schnelles Realisieren von Einsparpotentialen

Personalmanagement

  • HomeOffice und Mobiles Arbeiten
  • Urlaube & Sonderurlaub
  • Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Digitalisierung & Prozessautomatisierung

  • Digitale Möglichkeiten zur Sicherstellung von Arbeitsplätzen im HomeOffice oder Mobiles Arbeiten
  • Automatisierung zur Kostensenkung

Fördermittelberatung

Marketingberatung

  • Umsatz machen in der Krise
  • Werbemaßnahmen in der Krise
  • Kundenbindung in der Krise
  • Chancen in der Krise erkennen und nutzen

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Öffnungszeiten und Erreichbarkeit der EVENTUS Kanzleien

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Seit dem 16.03.2020 nehmen wir sämtliche mit Ihnen vereinbarten Termine via TeamViewer, Video-Konferenz oder telefonisch wahr. Nur noch aus betrieblichen Gründen unbedingt erforderliche Termine finden weiterhin vor Ort statt. Bitte wenden Sie sich telefonisch an uns, um den genauen Ablauf zu klären, wenn Sie einen Termin benötigen. Im Einzelfall kommen wir bzgl. des genauen Ablaufs noch auf Sie zu.

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