Vorsteuerabzug: Frist zur Zuordnungsentscheidung endet am 31. Mai

Vorsteuerabzug: Frist zur Zuordnungsentscheidung endet am 31. Mai

Bei gemischt genutzten Eingangsleistungen ist es für den Vorsteuerabzug entscheidend, in welchem Umfang eine Zuordnung zum unternehmerischen Bereich vorliegt. Nur wenn eine zumindest teilweise Zuordnung zum Unternehmensvermögen erfolgt, ist grundsätzlich der Vorsteuerabzug und in späteren Jahren gegebenenfalls eine Vorsteuerberichtigung möglich.

Finanzämter kontrollieren verstärkt die Bargeldbranche dank Kassen-Nachschau

Kassen-Nachschau in der Bargelbranche. Foto: Andrey-Popov/fotolia.com

Laut einer Pressemitteilung des Landesamtes für Steuern Niedersachsen kontrollieren Finanzämter dank Kassen-Nachschau verstärkt die Bargeldbranche. Die Kassen-Nachschau gibt es seit dem 1. Januar 2018, um den fairen Wettbewerb von Marktteilnehmern zu unterstützen und den Steuerbetrug zu erschweren. Dies bedeutet, dass Finanzämter ohne Voranmeldung bei Betrieben der Bargeldbranche prüfen, ob die in einem Kassensystem erfasstenn Daten den gesetzlichen Formvorschriften entsprechen.

Niedersachsen und Sachsen-Anhalt gewähren Steuererleichterungen für Geschädigte des Sturmtiefs „Friederike“

Geschädigte des Sturmtiefs

Laut einer Pressemitteilung des Steuerberaterverbands Niedersachsen können Geschädtigte des Sturmtiefs "Friederike" bis zum 31. März 2018 Anträge auf Anpassung der Vorauszahlungen auf die Einkommen- und Körperschaftsteuer sowie auf Stundung der bis zu diesem Zeitpunkt bereits fälligen oder fällig werdenden Steuern des Bundes und des Landes stellen. Des Weiteren soll bis dahin auch auf Vollstreckungsmaßnahmen und Säumniszuschläge verzichtet werden.

Vorsteuerkorrektur bei Überschreiten des Zahlungsziels

Wird eine Rechnung von einem Unternehmen nicht beglichen, muss der Vorsteuerabzug rückgängig gemacht werden. Foto: CrazyCloud/fotolia.com

Im Regelfall kann ein Unternehmer die ihm von einem anderen Unternehmer in Rechnung gestellte Umsatzsteuer in dem Zeitpunkt als Vorsteuer abziehen, in dem er die Rechnung erhält. In dem Zeitpunkt, in dem feststeht, dass das Entgelt aus Sicht des leistenden Unternehmers uneinbringlich wird, d. h. der Leistungsempfänger z. B. die Rechnung endgültig nicht begleichen wird, muss der Leistungsempfänger den Vorsteuerabzug allerdings rückgängig machen.