Ende der Berufsausbildung bei gesetzlich festgelegter Ausbildungszeit

Ist das Ende einer Berufsausbildung gesetzlich festgelegt, wird bis zu diesem Zeitpunkt Kindergeld gezahlt, sofern das Kind nicht älter als 25 Jahre ist. Foto: magele picture/Fotolia.com
Ist das Ende einer Berufsausbildung gesetzlich festgelegt, wird bis zu diesem Zeitpunkt Kindergeld gezahlt, sofern das Kind nicht älter als 25 Jahre ist. Foto: magele picture/Fotolia.com

Für ein volljähriges Kind, das das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, kann Kindergeld gewährt werden, solange es sich in Berufsausbildung befindet.

Schließt die Ausbildung mit einer Prüfung ab, endet die Berufsausbildung grundsätzlich spätestens mit Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses. Dieser Grundsatz gilt allerdings nicht, wenn das Ende der Berufsausbildung durch eine Rechtsvorschrift festgelegt wird, wie der Bundesfinanzhof entschied.

Landesrechtliche Rechtsverordnungen können das Ausbildungsende festlegen

Zwar endet nach dem Berufsbildungsgesetz eine Berufsausbildung vor Ablauf der Ausbildungszeit mit Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses. Bei einer Ausbildung an einer dem Landesrecht unterstehenden berufsbildenden Schule jedoch gelten die landesrechtlichen Rechtsverordnungen. Sehen diese ein gesetzlich festgelegtes Ausbildungsende vor, ist bis dahin Kindergeld zu zahlen.

(Quelle: Datev Blitzlicht 04/2018,  DATEV eG, 90329 Nürnberg)

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