Aufwendungen für Veranstaltungen können gemischt veranlasst sein und damit zum Abzug berechtigen

Sind Gäste aus dem privaten Umfeld des Unternehmers auf einer Firmenveranstaltung, können die Kosten nichr vollständig steuermindernd geltend gemacht werden. ©Photographeeeu - stock.adobe.com

Lädt ein Unternehmer zu einer Veranstaltung ein, auf der die Gäste bewirtet und ggf. durch besondere Programmpunkte unterhalten werden, stellt sich oft die Frage, ob die Aufwendungen beruflich, privat oder gemischt veranlasst sind. Eine ausschließlich berufliche Veranlassung berechtigt den Unternehmer, die gesamten Aufwendungen steuermindernd geltend zu machen. Bei privater Veranlassung besteht diese Möglichkeit nicht.

Ergebnisbeteiligung bei Eintritt in eine Personengesellschaft

Ergebnisbeteiligung bei Eintritt in eine Personengesellschaft

An einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) waren drei Gesellschafter beteiligt. Sie vereinbarten mit dem neu in die GbR eingetretenen X, dass dieser gegen Zahlung eines Kaufpreises die Beteiligung des ausscheidenden Gesellschafters A übernimmt. Mitte des Folgejahrs wurde der Gesellschafterwechsel vollzogen. Im Jahr des Gesellschafterwechsels erzielte die GbR einen Verlust. Das Finanzamt wies A und X jeweils 1/6 des Verlusts zu, während X den vollen Anteil von 1/3 begehrte.

Neue Abgabefristen für Steuererklärungen und Verspätungszuschläge

Steuererklärungen können künftig bis zum 31. Juli eingereicht werden. Wer den Abgabetermin versäumt, muss mit Verspätungszuschlägen rechnen. Foto: Stockfotos MG/fotolia.com

In diesem Jahr gelten erstmals die neuen Abgabefristen für Steuererklärungen. Statt bis zum 31. Mai können Steuererklärungen jetzt bis zum 31. Juli 2019 abgegeben werden. Wird die Steuererklärung von einem Steuerberater gemacht, ist das Fristende nicht mehr der 31. Dezember, sondern der letzte Februartag des darauffolgenden Jahres. Dafür ist das Finanzamt strenger. Wer zu spät kommt, muss Verspätungszuschläge zahlen.

Für Vorsteuerzwecke zu beachten: Frist zur Zuordnungsentscheidung von gemischt genutzten Leistungen zum Unternehmen endet am 31. Juli

Unternehmer haben insbesondere dann bestimmte Zuordnungswahlrechte, wenn sie Gegenstände beziehen, die teilweise unternehmerisch und teilweise nichtunternehmerisch verwendet werden sollen. Foto: Stockwerk-Fotodesign/fotolia.com

Bei gemischt genutzten Eingangsleistungen ist es für den Vorsteuerabzug entscheidend, in welchem Umfang eine Zuordnung zum unternehmerischen Bereich vorliegt. Nur wenn eine zumindest teilweise Zuordnung zum Unternehmensvermögen erfolgt, ist grundsätzlich der Vorsteuerabzug und in späteren Jahren gegebenenfalls eine Vorsteuerberichtigung möglich.

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