Wichtige steuerliche Änderungen, die zum Jahreswechsel in Kraft getreten sind

Wichtige steuerliche Änderungen, die zum Jahreswechsel in Kraft getreten sind

Mit Beginn des neuen Jahres sind diverse steuerliche Änderungen in Kraft getreten. Diese betreffen unter anderem degressive Abschreibungen, die Kassenführung, den gesetzlichen Mindestlohn, die Entfernungspauschale, das häusliche Arbeitszimmer, das Kurzarbeitergeld und das Ehrenamt. Wir haben für Sie die wichtigsten Neuerungen zusammengefasst.

Steuerliche Behandlung der Instandhaltungsrücklage für Eigentumswohnungen

Steuerliche Behandlung der Instandhaltungsrücklage für Eigentumswohnungen

Jeder Eigentümer einer Eigentumswohnung bzw. eines Teileigentums kennt die Instandhaltungsrücklage, weil die Eigentümer zu deren Ansammlung nach dem Wohneigentümergesetz (WEG) verpflichtet sind. Der Verwalter der Wohnanlage erhebt Beiträge zum Ansammeln der Rücklage und verwaltet das Geld für die Eigentümer. Für selbst genutzte Eigentumswohnungen hat diese Rücklage - bis auf die Zinsen für das Guthaben - keine steuerliche Bedeutung.

Zweites Familienentlastungsgesetz und Vereinfachung bei Kindergeldanträgen

Zweites Familienentlastungsgesetz und Vereinfachung bei Kindergeldanträgen

Am 27.11.2020 hat der Bundesrat dem Zweiten Familienentlastungsgesetz zugestimmt. Nach Unterzeichnung durch den Bundespräsidenten wurde das Gesetz im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und kann dann am 01.01.2021 und hinsichtlich der für 2022 vorgesehenen Änderungen ein Jahr später in Kraft treten.

Wesentlicher Inhalt des Gesetzes:

Künstlersozialabgabe steigt auf 4,4 Prozent

 Künstlersozialabgabe steigt auf 4,4 Prozent

HINWEIS: Aufgrund der sich aktuell häufig ändernden Entscheidungen, war die uns vorliegende Information nicht mehr aktuell. Die Erhöhung der Künstlersozialabgabe ist inzwischen schon wieder hinfällig. Der Beitrag bleibt bei 4,2 %!

Zum Entwurf der Künstlersozialabgabe-Verordnung 2021 hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Oktober 2020 die Ressort- und Verbändebeteiligung eingeleitet. Der Abgabesatz zur Künstlersozialversicherung beträgt jetzt 4,4 %. Trotz des schwierigen wirtschaftlichen Hintergrunds gerade für die Kultur- und Kreativbranche durch die Corona-Pandemie muss der Abgabesatz von derzeit 4,2 % nur geringfügig angehoben werden.

.Schenkungsteuer: Urenkel sind keine Enkel

.Schenkungsteuer: Urenkel sind keine Enkel

Eine Urgroßmutter schenkte ihren Urenkeln eine Immobilie. Ihre Tochter (Großmutter der Urenkel) erhielt hieran einen Nießbrauch. Die Urenkel machten die Freibeträge von 200.000 Euro für „Kinder der Kinder“ geltend, während Finanzamt und Finanzgericht ihnen nur Freibeträge i. H. von 100.000 Euro zubilligten, die das Gesetz für „Abkömmlinge der Kinder“ vorsieht.

Steuer-Identifikationsnummer gewinnt an Bedeutung durch Registermodernisierungsgesetz

 Steuer-Identifikationsnummer gewinnt an Bedeutung durch Registermodernisierungsgesetz

Das Kabinett hat am 23. September 2020 den Gesetzentwurf zur Einführung und Verwendung einer Identifikationsnummer in der öffentlichen Verwaltung und zur Änderung weiterer Gesetze beschlossen. Mit diesem sog. Registermodernisierungsgesetz wird die Steuer-Identifikationsnummer als ein übergreifendes "Ordnungsmerkmal" für besonders relevante Register eingeführt.

Bundesrat billigt Steuerbefreiung für E-Autos

Bundesrat billigt Steuerbefreiung für E-Autos

Am 9. Oktober 2020 hat der Bundesrat die Verlängerung der zehnjährigen Steuerbefreiung für Elektrofahrzeuge gebilligt. Reine Elektrofahrzeuge, die in der Zeit vom 18. Mai 2011 bis 31. Dezember 2025 erstmals zugelassen wurden bzw. werden, sind damit weiterhin von der Kfz-Steuer befreit. Die Befreiung ist bis zum 31. Dezember 2030 befristet, um einen Anreiz für die frühzeitige Anschaffung eines Elektrofahrzeugs zu schaffen.

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